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DAS THEMA

Rückkehr der Verteilungsfrage
Heft 6 | 2016

Jonathan Menge / Sarah Vespermann

Geschlechterkampf – eine Verteilungsfrage?

Foto: REUTERS/Michael Buholzer

Kaum ein Thema polarisiert derzeit so stark wie der Feminismus und, eng damit verbunden, die Fragen der Gleichstellungspolitik – in den Feuilletons, aber auch (und vor allem) online. Wie hitzig die Debatten zum Teil geführt werden, zeigt unter anderen ein Beitrag von Ronja von Rönne in einer Reihe der Tageszeitung Die Welt zum Thema Feminismus, in dem sie darlegt, warum sie »der Feminismus anekelt«. Für diesen undifferenzierten, dafür aber umso streitbareren Debattenbeitrag erntete sie einen handfesten Shitstorm in den Sozialen Medien – aber auch viel Zuspruch. Letzteres unter anderen von rechtsextremen Gruppen wie dem Ring Nationaler Frauen, der Frauenorganisation der NPD.Von Rönne scheint ihre Meinung aus dem Artikel zwar mittlerweile überdacht zu haben – so lehnte sie den ihr zugedachten Axel-Springer-Preis für junge Journalist_innen mit dem Verweis ab, dass ihr Plan nie gewesen wäre, »die Galionsfigur des Antifeminismus zu werden«. Nichtsdestotrotz zeigte sich in den Kommentaren und Diskussionen, wie ihr Beitrag eine Ablehnung des Feminismus kanalisierte, der diesen mit »Frauenförderung« und »Männerhass« in Verbindung bringt.

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