DAS THEMA |
Heft 6 | 2008 |
"Putinismus" als Identitätskonstruktion |
Foto: Reuters |
ethnische und zivilisatorische Nationalismus finden, ist nicht ohne den Hintergrund
der Identitätskrise verständlich, die die Auflösung der Sowjetunion nach
sich gezogen hatte. Ob Putins Nachfolger weiterhin den Identitätsfaktor als Mittel
der Mobilisierung nationaler Größe an Stelle von Freiheit und Demokratie
instrumentalisieren wird, bleibt abzuwarten.
Wozu noch SPD? Für einen handlungsfähigen Staat
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Gesine Schwan for president. Das wäre doch endlich wieder mal was. Nicht nur eine neue Hoffnung für die demokratische Linke, sondern für das Land. Frischer Wind, ein Anlauf zu mehr Glaubwürdigkeit und einem neuen Gespräch zwischen Bürgern und Politik. Das alles kann die Kandidatin. Und sie hätte durchaus eine Chance.Wir folgen dem amerikanischen Beispiel und erklären die Unterstützung dieses Blattes für sie. » mehr... |

Ralf Dahrendorf meinte einst, die Sozialdemokratie sei
dabei, sich
selbst überflüssig zu machen. Wozu noch eine Partei, wo doch
das
meiste, was sie angestrebt habe, sich inzwischen von selbst
verstehe?
Seit die marktradikale