Menü

Dossier

Streitfrage KolonialismusWie umgehen mit kolonialer Raubkunst?

  • Über den deutschen Umgang mit kolonialer Raubkunst - ein Gespräch mit Götz AlyViel Schatten, aber auch etwas Licht

    Ein Hochsee-Segelboot aus dem Jahr 1895 von der Insel Luf ist im Humboldt Forum ausgestellt.
    Gespräch mit Klaus-Jürgen Scherer
    Im vergangenen Jahr wurde das Humboldt Forum in Berlin eröffnet. In der Kritik steht nicht nur die wiedererrichtete Barockfassade des Berliner Stadtschlosses, in dem das Forum untergebracht ist. Auch dessen Umgang mit kolonialer Raubkunst ist umstritten. Hierzulande hat vor allem der Historiker Götz Aly mit seinem aktuellen Buch »Das Prachtboot. Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten« auf Blockaden und Versäumnisse aufmerksam gemacht. Im Gespräch mit Klaus-Jürgen Scherer erläutert er u. a., wie man es auch besser machen könnte » Lesen
  • Afrikas Kampf um seine Kunstschätze Der Umgang mit dem kolonialen Erbe ändert sich

    Von Andreas Eckert
    Ende April 2021 kündigte die Bundesregierung an, zumindest einen großen Teil der über 1.100 in deutschen Museen aufbewahrten »Benin-Bronzen« zurückgeben zu wollen. Dabei handelt es sich um ein Kontingent von schätzungsweise 10.000 wertvollen Gegenständen, vornehmlich aus Bronze und Elfenbein, die 1897 während einer extrem gewalttätigen »Strafexpedition« von Mitgliedern britischer Kolonialtruppen aus dem Herrscherpalast von Benin-City im heutigen Nigeria geraubt wurden und seither die Bestände zahlreicher Museen weltweit (vor allem in Europa) sowie einige Privatsammlungen zieren. » Lesen
  • Bücher zum deutschen Kolonialismus Auf Kosten anderer

    Von Ulrich Baron
Nach oben