Menü

Dossier

Jürgen Habermas(1929-2026)

  • I. Eine Ära ist zu Ende gegangen Zum Tod von Jürgen Habermas

    Der große Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas wurde in vielen Nachrufen umfassend gewürdigt. Da sollte die NG/FH, in der sich immer wieder Autorinnen und Autoren auf sein epochales Werk bezogen haben, nicht hinten anstehen. Es gelang uns zwei besondere Erinnerungen eines ihm nicht nur nachbarschaftlich eng verbundenen Schriftsteller-Paares zu gewinnen.Johanno Strasser fasst die Bedeutung seines Werkes zusammen, Franziska Sperr erzählt über den Men-schen Habermas.

    Von Johano Strasser | Ausgabe /
  • II. Der andere Habermas Zum Tod von Jürgen Habermas

    Der große Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas wurde in vielen Nachrufen umfassend gewürdigt. Da sollte die NG/FH, in der sich immer wieder Autorinnen und Autoren auf sein epochales Werk bezogen haben, nicht hinten anstehen. Es gelang uns zwei besondere Erinnerungen eines ihm nicht nur nachbarschaftlich eng verbundenen Schriftsteller-Paares zu gewinnen.Johanno Strasser fasst die Bedeutung seines Werkes zusammen, Franziska Sperr erzählt über den Menschen Habermas.

    Von Franziska Sperr | Ausgabe /
  • Jürgen Habermas über das destruktive Potenzial »sozialer« Medien Noch ein Strukturwandel der Öffentlichkeit

    Die globale Verbreitung der sozialen Medien war anfangs vom Beifall zivilgesellschaftlicher Akteure begleitet, die in ihnen die ersehnte technische Infrastruktur einer basisdemokratischen, deliberativen Öffentlichkeit sahen. Mittlerweile zeigt sich überdeutlich ihre eigene Dialektik, das destruktive Potenzial der so genannten sozialen Netzwerke.

    Von Thomas Meyer | Ausgabe 1/2/2022
  • Der digitale Strukturwandel der Öffentlichkeit im Zeitalter der KI Eine Maschine im Namen des Dialogs

    Ende 2024 sorgte ein Artikel im Fachmagazin Science für Aufsehen: Unter dem Titel »Googles DeepMind entwickelt eine KI, die uns davon abhalten soll, einander zu hassen« wurde der Name des Konsensphilosophen Jürgen Habermas für eine fragwürdige Technologiepropaganda vereinnahmt. Was zunächst wie eine kuriose Fußnote der Technikgeschichte wirkte, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Symptom einer tiefgreifenden Krise der demokratischen Öffentlichkeit.

    Von Matthias Pfeffer | Ausgabe /
  • Jürgen Habermas' Genealogie des postmetaphysischen Denkens Glauben, Wissen und die Möglichkeit globaler Verständigung

    Wo sich die westliche Lebensweise durchgesetzt hat, sind inzwischen Staat und Recht dem bestimmenden Einfluss religiöser Autoritäten weitgehend entzogen. In zwei Bänden mit insgesamt über 1.700 Seiten hat Jürgen Habermas nun diesen Prozess aus dem Blickwinkel des Philosophen als eine, wie er selbst einräumt, auf den okzidentalen Pfad »eingeschränkte« Genealogie des postmetaphysischen Denkens akribisch nachgezeichnet und andererseits darüber reflektiert, unter welchen Bedingungen eine Globalisierung dieses Prozesses zur Grundlage einer gerechten und allgemein akzeptierten Weltordnung führen könnte.

    Von Johano Strasser | Ausgabe 1/2/2020
  • Über Jürgen Habermas‘ Essay zur Verfassung Europas Das Gerade und das Krumme

    Das gibt es also noch: Einer wie Jürgen Habermas wagt es, auf die Einigung Europas als Vorstufe zu einer politisch verfassten Weltgesellschaft zu blicken, in die sich die Europäische Union jenseits von politischer und ökonomischer Selbstbehauptung nahtlos einfügen werde.

    Von Klaus Hänsch | Ausgabe 7+8/2012
  • Jürgen Habermas zum 80. Geburtstag Der Bürger-Philosoph

    Was immer sonst aus Anlass seines 80. Geburtstags zu Person und Wirken des Jubilars anzumerken sein mag, Würdigendes, Rühmliches oder auch Kritisches, einer Feststellung gebührt der Vorrang: Jürgen Habermas, der Philosoph, der Intellektuelle, der Bürger, ist für die zweite Demokratie in Deutschland ein Glücksfall. Als akademischer Lehrer und Analytiker der Gegenwart hat er über eine Spanne von fünf Jahrzehnten hinweg das Gemeinwesen zuverlässig und wirkungsmächtig begleitet. Als Wächter und Mahner war er auf öffentlicher Bühne stets zur Stelle, wenn in Grundfragen der Demokratie falsche Weichen-stellungen drohten. Und mit seinen Interventionen und Zwischenrufen hat er wie kaum ein zweiter die politische Kultur des Landes mitgeformt. 

    Von Thomas Meyer | Ausgabe 6/2009
Nach oben