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Aktuelle Ausgabe: 5/2024

Zukunft Europa

Im Schwerpunkt dieses Heftes werden die heutigen Aufgaben und Möglichkeiten in und für Europa deutlich. Wer, wenn nicht das demokratische Europa kann Vorbild und Friedensmacht sein und Sicherheit auch im sozialen Sinn garantieren? Entscheidend sind immer gute Argumente. Die finden Sie in unseren Texten. Hier ist unser neues Leseangebot.

Editorial

Von Richard Meng

Wo soll Europa in zehn Jahren stehen? Es wird Zeit, dass wir die Frage so herum stellen, weg von dem elenden Kleinklein rund um die komplizierten Brüsseler Abläufe. Die Menschen Europas wissen in ihrer übergroßen Mehrheit sehr genau, dass eine gute Zukunft nur gemeinsam erreicht werden kann. Dann bitte am 9. Juni konstruktive Kräfte wählen gehen. Sonst triumphieren die Falschen. » Lesen

  • Existenzielle Fragen an die Demokratie Das Ende alter Gewissheiten

    Von Klaus-Jürgen Scherer
    Am 23. Mai wird das Grundgesetz, das Fundament unseres Zusammenlebens in einem freien und demokratischen Rechtsstaat, 75 Jahre alt. Heute ist die Demokratie in der Defensive und Resilienz das Wort der Stunde. Weltweit gibt es wieder mehr autokratische Regime als Demokratien. Unsere Demokratie braucht unser Eintreten für sie. Jetzt. » Lesen
  • Strategische Souveränität der EU als Ziel Viele Baustellen

    Von Björn Hacker
    Die Wahlen zum Europäischen Parlament werden stark unter dem Eindruck des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine stehen. Die dadurch ausgelösten geopolitischen Spannungen, die Neusortierung der internationalen Beziehungen und nicht zuletzt die Sorge vor einer Ausweitung des Krieges schieben Fragen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU in den Vordergrund. » Lesen
  • Die Menschen wollen zunehmend mitgestaltenZweierlei Demokratie, eine Republik

    Von Christina Morina
    Neuerdings rührt sich in Ost wie West, Nord wie Süd die gesellschaftliche »Mitte«. Bundesweit basteln die Leute Plakate für die »Erhaltung der Demokratie«, stehen für »Toleranz und Vielfalt« im Regen und pfeifen gegen die »Brandstifter-AfD«. Dies ist der erste Moment in der jüngsten deutschen Demokratiegeschichte, in dem das gesamte Land als Bundesrepublik sichtbar wird. Vielleicht kann man darauf hoffen, dass die Demokratie im Osten noch und im Westen wieder stärker als gestaltungsbedürftige Ordnung verstanden wird. Denn Demokratie ist kein Zustand, sondern ein Prozess, in dem es auf individuelle Zuwendung möglichst vieler in der Bevölkerung ankommt. » Lesen
  • Der Fortschritt ist eine Schnecke Es dauert

    Von Kira Ludwig
    Die Autorin und ihr Mann, beide kommen aus dem Westen, leben seit 20 Jahren in Rostock. Gibt es noch Unterschiede zwischen Ost und West, fragt sie ihn? Er bemerkt keinen Unterschied, allerdings sind die meisten seiner Kollegen (in Leitungsposition, keine Frau) wie er aus dem Westen. Die Erzählung des Ostens lautet nach wie vor: abgehängt, vernachlässigt, Versprechen nicht eingelöst. Wie tief geht das? Tut sich denn gar nichts? Spoiler: Nein, »die Ossis« haben sich immer noch nicht an unser System, unsere Lebensweise, unsere Kultur angepasst und ihre alte überwunden. Warum auch, es ist ja ihre. Wie vermessen Wessis an die Sache herangehen, zeigt sich hier. Blühende Landschaften sind ausgeblieben, das Lohngefälle ist eklatant, aber jetzt können die doch endlich mal langsam »so sein wie wir«. Oder? Eine Spurensuche. » Lesen
  • Der Anfang vom Ende des harten, starken Mannes Revolution der Rollenbilder

    Von Lena Papasabbas
    Männlichkeit steht in der Kritik. Spätestens seit #MeToo ist der Begriff »toxische Männlichkeit« zum festen Bestandteil unseres Vokabulars geworden. Dabei hat die Überwindung alter Männlichkeitsbilder das Potenzial, auch Männer zu ermächtigen. Der Wandel ist zäh. Doch die Zukunft lässt hoffen. Denn der größte Hebel, den diese Pioniere neuer Männlichkeiten haben, ist die Rolle, die sie als Väter der nächsten Generation spielen. Väter, die emotional zugänglich, umsorgend und kommunikativ sind, werden eine neue Generation von Männern (und Frauen) aufziehen. » Lesen

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