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Aktuelle Ausgabe: 1/2/2021

Der KippPunkt?

© picture alliance / Zoonar | ghazii

Editorial

Von Thomas Meyer

All unseren Leserinnen und Lesern wünscht die Redaktion dieser Zeitschrift zum neuen Jahr vor allem Gesundheit. Hierzulande wird im neuen Jahr oft gewählt: Zunächst in fünf Bundesländern dann zum Bundestag. Als Auftakt zum Wahljahr bringen wir in dieser Ausgabe einen Beitrag von Gesine Schwan zu den großen Streitthemen und eine Analyse der Parteienlandschaft von Frank Decker. Der Schwerpunkt dieser Doppelausgabe ist dem Thema einer sowohl ökologischen als auch sozialen Wirtschaftsweise gewidmet. » Lesen

  • Die Infantilisierung der Gesellschaft?

    Von Johano Strasser
    Demokratie ist etwas für Erwachsene. Dabei ist Erwachsensein nicht einfach eine Frage des Alters; es ist vielmehr ein intellektueller und emotionaler Reifezustand, der sich bei manchen Menschen früher, bei manchen später und bei manchen überhaupt nicht einstellt. Der Autor geht im folgenden Essay auf die Frage ein, was für Folgen eine infantilisierte Gesellschaft (Benjamin Barber) für die Demokratie hat. Und was dagegen zu tun ist. » Lesen
  • Wie ein transatlantischer New Deal aussehen könnte Der neue US-Präsident und seine Grenzen

    Von Mario Telò
    Am 20. Januar 2021 wird Joe Biden als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Die Wahl von Joe Biden und Kamala Harris ist eine hervorragende Nachricht für die Welt und insbesondere für die Europäer. Der Blick auf die Zukunft der transatlantischen Beziehungen sollte aber realistisch sein. Was wäre - aus europäischer Sicht - für einen New Deal von besonderer Bedeutung? » Lesen
  • Zehn Jahre Arabischer Frühling Zeitenwende oder gescheiterte Revolution?

    Von Franz Maget
    Vor zehn Jahren begann mit der Selbstverbrennung Mohamed Bouazizis in Tunesien der Arabische Frühling. Diese Selbsttötung löste Demonstrationen und Massenproteste ausgehend von Tunesien, dann Ägypten schließlich in der ganzen arabischen Welt aus. Zwar stellte die Revolution eine historische Zäsur dar. Doch in den meisten Ländern konnten die Menschen keine echten Fortschritte erreichen; mancherorts sind die Verhältnisse heute schlechter als zuvor. Ein Blick zurück und ein Blick nach vorn. » Lesen
  • Was uns in der Biden-Ära bevorsteht

    Von Lewis Hinchman
    Der lange Trump-Albtraum scheint zu Ende zu gehen. Der siegreiche Demokrat Joe Biden soll das Präsidialamt am 20. Januar 2021 antreten, obwohl Donald Trump nach wie vor behauptet - ohne Beweise - dass ihm die Wahl »gestohlen« worden sei. Doch sein Wahlsieg scheint nur die erste Phase eines langen Kampfes zu sein. Und seine Agenda ist enorm: Biden hat sich verpflichtet, die Mehrzahl der abscheulichsten Politiken Trumps rückgängig zu machen, und er hat ein zukunftsorientiertes Programm präsentiert, dass tief verwurzelte Probleme der amerikanischen Gesellschaft in Angriff nehmen will. Bei all dem ist mit dem unerbittlichen Widerstand des mehrheitlich republikanischen Senats zu rechnen. » Lesen
  • Ludwig van Beethoven zum 250. Geburtstag Komponist der Freiheit

    Von Michael Schmidt
    Wer kennt sie nicht, die Ode an die Freude (Freude schöner Götterfunken...) oder der charakteristische Auftakt seiner 5. Symphonie, der sogenannten Schickssalssymphonie: »TaTaTaTaaa«. Dieses Jahr ist der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Seine Musik, so befand Theodor W. Adorno, habe »Erkenntnischarakter«, sie enthalte sich aller Beschönigungen und werde so zum Refugium einer unverstellten Wahrheit und Freiheit. Wahre Musik lasse sich nicht in den Dienst der Unterhaltung nehmen. » Lesen
  • Joseph Beuys und sein documenta-Kunstwerk »7000 Eichen« Die Herausforderung unserer Generation

    Von Daniel Opper
    Wer zurzeit in der documenta-Stadt Kassel mit dem ICE ankommt, stößt nach kurzem Weg hinter dem Bahnhof auf eine Reihe junger Bäume. Es handelt sich um 15 Eichen, die sich in Joseph Beuys‘ wohl berühmtestes Landschaftskunstwerk eingliedern, das die Stadt seit der documenta 7 im Jahr 1982 begrünt. » Lesen

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  • Kultur, Gesellschaft, Demokratie

    Von Thomas Meyer
    Der Kulturbegriff wird oft auf Kunst verengt. Der fundamentalen Rolle des Kulturellen und seinen Verflechtungen mit Politik und Gesellschaft wird man aber nur gerecht, wenn man den Kulturbegriff weiter fasst. Das macht nicht nur die Grundlagen der gesellschaftlichen und politischen Institutionen sichtbar, sondern auch den Unterschied zwischen Integration und Assimilation. » Lesen
  • Auch zivilgesellschaftliches Engagement benötigt eine starke Infrastruktur Kultur in ländlichen Räumen unter Corona-Bedingungen

    Von Christine Wingert
    Bedeutet ein Leben außerhalb der urbanen Ballungsräume eines mit und in viel Natur - um den Preis des Verzichtes auf Kunst und Kultur? Das muss so nicht sein - und ist vielerorts auch nicht so. Gerade beim Blick auf das kulturelle Leben zeigen sich die Disparitäten ländlicher Räume. » Lesen
  • Fürst Zuckerberg und das (mögliche) Ende der Demokratie

    Von Aleksandra Sowa
    Zahlreiche Buch-Neuerscheinungen befassen sich mit dem Verhältnis von digitaler Technologie und Demokratie. Sehen die einen vor allem die Möglichkeiten von mehr Transparenz und Partizipation, so beleuchten andere eine gefährliche Dialektik: maßgeschneiderte, individuelle Informationen werden zum Mittel, uns zu beobachten. Freiheit und Autonomie schlägt um in Überwachung und Kontrolle. » Lesen

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