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Aktuelle Ausgabe: 7/8/2021

Zur Wahl

© Foto: picture alliance / Winfried Rothermel | Winfried Rothermel

Editorial

Von Thomas Meyer

In dieser Sommerausgabe: Analysen und Interviews aus journalistischer, wissenschaftlicher und politischer Sicht zur bevorstehenden Bundestagswahl sowie eine umfangreiche Rubrik "Kultur und Kritik" für die Urlaubslektüre. Und nach der Bundestagswahl: Wechsel im Amt des Chefredakteurs der NG|FH. » Lesen

  • Afrikas Kampf um seine Kunstschätze Der Umgang mit dem kolonialen Erbe ändert sich

    Von Andreas Eckert
    Ende April 2021 kündigte die Bundesregierung an, zumindest einen großen Teil der über 1.100 in deutschen Museen aufbewahrten »Benin-Bronzen« zurückgeben zu wollen. Dabei handelt es sich um ein Kontingent von schätzungsweise 10.000 wertvollen Gegenständen, vornehmlich aus Bronze und Elfenbein, die 1897 während einer extrem gewalttätigen »Strafexpedition« von Mitgliedern britischer Kolonialtruppen aus dem Herrscherpalast von Benin-City im heutigen Nigeria geraubt wurden und seither die Bestände zahlreicher Museen weltweit (vor allem in Europa) sowie einige Privatsammlungen zieren. » Lesen
  • Unter dem Schleier der Öffentlichkeit

    Von Johano Strasser
    »Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages«, so steht es im Grundgesetz, »werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt«. Damit die Wahl für alle Bürger gleichermaßen eine freie Entscheidung sein kann, muss sie geheim sein. Nicht geheim, sondern öffentlich soll aber das sein, was dem Wahlgang vorausgeht, ... » Lesen
  • Norbert Mappes-Niedeck geht der Frage nach, warum der Westen den Osten nicht versteht Europas geteilter Himmel

    Von Uli Schöler
    Der Autor des hier vorgestellten Buches hat als Korrespondent deutscher Tages- und Wochenzeitungen die Länder des Balkans und alle weiteren osteuropäischen Länder bereist und in Reportagen Alltag und Politik, Kultur und Lebensweise der dortigen Bevölkerungen studiert und beschrieben. Wer sich auf eine Lektüre seines Buches einlässt, geht mit ihm auf eine Reise durch diesen Teil der europäischen Kultur; empfehlenswert für ein differenziertes Bild des europäischen Ostens. » Lesen
  • Plädoyer für eine Gesellschaft des Respekts

    Von Olaf Scholz
    Olaf Scholz skizziert die Eckpunkte einer Politik des Respekts. Diese spielt Identitätsfragen, eine Anti-Diskriminierungspolitik und die soziale Frage nicht gegeneinander aus. Sie ist gleichermaßen liberal wie sozial. » Lesen
  • Altersdiskriminierung in Deutschland Falsche Bilder, falsche Wahrnehmung

    Von Sarah Molter
    Hinter Altersdiskriminierung und der Art und Weise, wie ältere Menschen in der Gesellschaft gesehen und behandelt werden stehen allgemeine Vorstellungen vom Alter und Einstellungen gegenüber älteren Menschen. Defizitär und negativ geprägte Altersbilder sind in der Gesellschaft tief verwurzelt. Ältere Menschen erscheinen dabei meist als homogene Gruppe und Alter als ein einziger Lebensabschnitt. » Lesen

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Weitere Informationen

  • Freiheit in Zeiten der Pandemie

    Von Otfried Höffe
    Die Freiheit ist das höchste Gut des Menschen, denn sie macht seine Würde aus. Dieses Prinzip darf auch in schwierigen Zeiten - wie denen einer Pandemie - nicht geopfert werden. Als das wichtigste Instrument, um in der weltweit grassierenden COVID-19 Seuche Freiheit zu retten, erweist sich der Impfstoff. Nicht zuletzt deshalb steht die Impfpolitik im Fokus öffentlicher Auseinandersetzung. » Lesen
  • Jeder Mensch ist ein Künstler

    Von Ralf Schlüter
    "Ich bin der Narr, der Idiot mit dem Filzhut. Sie stoßen mich in die oder jene Ecke. Ich stelle mich da ganz einfach zur Verfügung. Ich will den Leuten klarmachen, daß ich eigentlich genauso bin wie sie selber." (Joseph Beuys, 1984) » Lesen
  • Zum 100. Geburtstag von Erich Fried Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da

    Von Hanjo Kesting
    Er war der produktivste Lyriker deutscher Sprache, ein »rasender Verworter«. Schon Hans Magnus Enzensberger, der Erich Fried in den frühen 60er Jahren, als sein Ruhm noch esoterisch war, in London besuchte, sprach scherzhaft von den »ungefähr zwölftausend Gedichten, die Fried geschrieben habe und allesamt auswendig könne«. Vor dieser Produktivität musste jeder erblassen, der sich an Gottfried Benns Satz erinnerte, man könne im Laufe eines Lebens vielleicht ein halbes Dutzend gültiger Gedichte zustande bringen. » Lesen
  • Chancen, Anforderungen und Widerständigkeiten des Homeoffice Digitale Arbeitskulturen

    Von Sarah May, Roman Tischberger
    Die COVID-19-Pandemie beeinflusst auch den Arbeitsalltag vieler Menschen, etwa durch das Arbeiten im Homeoffice.Doch wie verändert das Homeoffice die Art und Weise, wie wir arbeiten? Und was davon bleibt nach der Pandemie? Eine Einschätzung aus alltagskulturwissenschaftlicher Sicht. » Lesen
  • Impfnationalismus ist der falsche Weg

    Von Karoline Lerche
    Wenn wir die Pandemie besiegen wollen müssen wir global denken und handeln - nicht national. Doch anstatt nach globalen Lösungen zu suchen, hat sich weltweit ein Impfnationalismus etabliert. Mit womöglich fatalen Konsequenzen in der nahen Zukunft für uns alle. » Lesen
  • Wie sich die Globalisierung nach Corona verändern muss Zeit für einen grundlegenden Wandel

    Von Jochen Steinhilber
    Die Frage ist nicht so sehr, ob nach Corona alles wieder so sein wird wie vor Corona, die Frage ist: Sollte es überhaupt wieder so sein wie vor der Pandemie oder müssten wir nicht daraus gelernt haben und diese einschneidende Erfahrung für allfällige ökonomische Reformen, globale Strategiewechsel und nationale Verhaltensveränderungen nutzen. » Lesen
  • Warum eine genderorientierte Außenpolitik notwendig ist Kein Luxusgut

    Von Daniela De Ridder
    Sobald »echte«, schier unlösbare Probleme auftauchen, sind die Nehmerqualitäten von Frauen besonders gefordert. Gleichwohl zeigt sich dabei so mancher Widerspruch, denn zugleich finden in Konfliktlagen – wie etwa aktuell während der Corona-Pandemie – Gleichstellungsfragen weitaus weniger Aufmerksamkeit. » Lesen
  • Die Motoren sozialer Netzwerke Dopamin und Manipulation

    Von Paul-Henri Campbell
    Soziale Medien verfolgen kapitalistische Interessen; das Mittel zu diesem Zweck ist die datenbasierte Manipulation unserer Fähigkeit zu fühlen, zu urteilen und wahrzunehmen. Wie nutzen soziale Technologien unsere menschlichen Grundbedürfnisse, etwa Anerkennung und Glück, aus, um unser individuelles Verhalten in eine für Werbekunden (oder Propagandisten) gewünschte Richtung zu lenken? » Lesen
  • Robert Misik ergründet die neue (Ab)Normalität der Pandemie Was bleibt?

    Von Christian Krell
    Robert Misik schaut in seinem neuen Buch auf unser Leben in der pandemischen Gesellschaft und fragt, was dies eigentlich ist und was davon bleibt, wenn die Pandemie geht. » Lesen
  • Entsorgung von Geschichte im Stadtbild

    Von Peter Brandt
    Im Zuge der Black-Lives-Matter-Bewegung sind in den USA und im Vereinigten Königreich Denkmäler historischer Akteure vom Sockel gestürzt worden. Hierzulande geht es (noch) hauptsächlich um die Umbenennung von Straßen. Doch letztlich geht es auch bei uns um die Frage, wo die Grenze des noch zu Tolerierenden verläuft; man findet nämlich - aus heutiger Sicht - meist etwas Problematisches. » Lesen
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