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Aktuelle Ausgabe: 12/2025

Hoffnung wecken

Wie immer für das Dezemberheft hat eine Gruppe von Stipendiatinnen und Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung die Redaktion ergänzt – und Hoffnung wecken war deren Idee.

Herausgekommen ist ein Panorama, das tatsächlich Mut machen will, ohne die Probleme zu ignorieren. Es kommt eben immer auch darauf an, wie man sich ihnen nähert.

NG/FH-Veranstaltung über den Staat, wie wir ihn wollen | Aktuelles

Unsere Alternative zu den Populisten

Große Diskussionsrunde in Berlin: Auf Einladung der NG/FH gab es eine spannende Debatte über die Zukunft des Staates, das Schwerpunktthema von Heft 9/25 – mit prominenten Diskutanten, darunter viele Autorinnen und Autoren der Zeitschrift. Fazit: Unsere Alternative zu den Populisten (so der Untertitel)  ist, dass ein funktionierender Staat sich wirkungsvoll für sozialen Ausgleich und Gerechtigkeit einsetzt. Ausführlicher Bericht siehe „Veranstaltungen“ – Jahresveranstaltung 2025.

Zum Veranstaltungsbericht

Editorial

als in New York im November ein – nicht nur für US-Verhältnisse – Linker zum Bürgermeister gewählt wurde, gelang ihm das nach einer Kampagne, die ausdrücklich das Wort Hoffnung in den Mittelpunkt gerückt hatte. Hoffnung statt Angst, Hoffnung statt Frust – verbunden mit sehr konkreten Forderungen. Es ist die urbane Gegenreaktion gegen den bislang fast ungebremsten Durchmarsch der autoritären Rechten seit der Wiederwahl Donald Trumps. Und es lässt sich ein Denkprinzip dahinter erkennen: Wer resigniert, hat erst recht verloren. » Lesen

Von Richard Meng
  • Sinn und Zukunft in Religion und Moderne Von Pandora bis zur KI

    Hoffnung aus unterschiedlichen Perspektiven – religiös, soziologisch, historisch –stellt ein Grundmotiv menschlicher Existenz dar. Sie trägt durch Krisen, nährt Visionen einer besseren Zukunft und wirkt als innerer Antrieb für Handeln und Geduld. Schon früh haben Religionen Hoffnung als transzendenten Wert gedeutet, während Philosophen seit der Antike nach ihren anthropologischen, ethischen und erkenntnistheoretischen Dimensionen gefragt haben. Heute stellt sich die Frage neu: Kann Religion in einer Welt, die von Technik, Wissenschaft und Digitalisierung durchdrungen ist, noch Hoffnung stiften oder muss diese Hoffnung heute in der Technik gesucht werden?

    Von Simone Paganini | Ausgabe 12/2025
  • Die Erwartungshaltung in Deutschland ist eher defensiv, die Politik hat daran ihren Anteil Mehr Träume wagen!

    Vom Tellerwäscher zum Millionär – wer kennt ihn nicht, den »American Dream«? Er lebt von der Zuversicht, dass harte Arbeit sich auszahlt, und vom Versprechen, dass jede und jeder alles erreichen kann. Solche Zukunftsträume sind mehr als private Sehnsüchte: Sie sind Seismografen gesellschaftlicher Stimmungen. Sie zeigen, was Menschen wichtig ist, wofür sie sich anstrengen und was sie von ihrem Leben und der Gemeinschaft erwarten.

    Von Jan Niklas Engels | Ausgabe 12/2025
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Interview

Ein Gespräch mit SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf über die großen Themen der Programmdiskussion

Artikel aus vergangenen Ausgaben

  • Bücher über Geschwafel, Streit und demokratieförderndes Debattieren Besser nur mit halbem Ohr?

    Wer sprachsensibel ist, findet beim Radiohören täglich Anlässe, sich zu echauffieren. Gefeit vor? Nein, nein, gegen! Win-win-Situation für beide Seiten? Ja bitteschön, für wen denn sonst? Unfreiwillige Komik inklusive: etwa neulich im Deutschlandfunk, als ein Studiogast den Halbsatz »weil der Tod vielleicht so’n bisschen das Ende ist« formulierte. Schütteln Sie in solchen Momenten auch genervt den Kopf – statt, wie neuerdings üblich, mit dem Kopf?

    Von Andrea Rinnert | Ausgabe 11/2025
  • Adressaten sozialdemokratischer Politik dringend gesucht In der Gerechtigkeitsfalle

    Der Imperativ der Gerechtigkeit, Leitidee sozialdemokratischer Programmatik in den letzten zwei Jahrzehnten, mochte moralisch befriedigend sein, politisch war er ein Fehlschlag. In den demoskopischen Umfragen positioniert sich kaum jemand gegen Gerechtigkeit, aber jeder versteht darunter etwas anderes.

    Von Herfried Münkler | Ausgabe 11/2025
  • Die Herausforderung, Arbeiterschaft und Mittelschicht wieder programmatisch zu verbindenWo steht das Land?

    Grundsatzprogramme von Parteien senden nach innen und außen. Nach innen sind sie Standortbestimmung für Mitglieder und Mandatsträger darüber, was die Partei zusammenhält. Sie reflektieren den inneren Kern, warum sich Menschen dort engagieren, sie befrieden Konflikte und setzen Schwerpunkte, worum es ihnen geht. Nach außen haben sie ihre Rolle im Wettbewerb mit anderen Parteien. Grundsatzprogramme, die Wirkung entfalten wollen, müssen eine Interpretation anbieten, wo die Gesellschaft steht und in welchem größeren geopolitischen Kontext sie sich befindet. Sie sind keine Spiegelstrichtexte oder Wahlkampfprogramme, sondern gehen weit darüber hinaus.

    Von Anke Hassel | Ausgabe 11/2025
  • Wo meine persönlichen roten Linien verlaufen »Mit mir nicht«

    Meine roten Linien gelten nicht für alle gleich – nicht grundsätzlich, sondern situativ. Das ist meine Antwort auf zwei Strategien der extremen Rechten: Grenzen verschieben und Spaltung. Beides zusammen bringt demokratische Kräfte in ein Dilemma.

    Von Maja Wallstein | Ausgabe 10/2025
  • Zur Frage nach der Existenz einer europäischen Kultur Den Stier reiten

    Gibt es eine europäische Kultur? Kann es überhaupt eine geben? Und: was bedeutet es überhaupt, europäische Identität über die Kultur herleiten zu wollen? Diese Fragen sind heute und in Zukunft mehr als bloß Stoff für gelangweilte Salongespräche. Schließlich kann Europa nur dann eine Rolle im geopolitischen Reigen spielen, wenn es auch wirklich existiert. Die Beweisführung dafür ist nicht trivial.

    Von Wolfgang Bergmann | Ausgabe 10/2025
  • Warum die Sozialdemokratie ein neues Staatsverständnis braucht Es reicht nicht mehr

    Im 21. Jahrhundert braucht es einen neuen Staat. Er muss offen und gestalterisch mit pluralen Lebensentwürfen umgehen können und er benötigt eine ethische Orientierung, ohne selbst zu moralisieren, wenn er verloren ge­gangenes Vertrauen zurückgewinnen will.

    Von Henning Meyer | Ausgabe 9/2025

NG/FH in English

Selected articles from the German-language monthly journal Neue Gesellschaft|Frankfurter Hefte translated to English.

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»Ich wünsche mir Respekt für das Recht, so wie es gilt«

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»Der Generationenkonflikt wird überbetont«

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