Menü

Dossier

Im Gespräch mit ...

  • Ein Gespräch mit dem Soziologen Heinz Bude über schlechte Stimmung und Wege aus der Ratlosigkeit »Die Antwort ist: gerechte Anstrengung«

    Dass »grundsätzlich etwas nicht stimmt« im Land, ist nach Ansicht des Soziologen Heinz Bude die zentrale Kritik derer, die sich von Parteien der Mitte abwenden. NG/FH-Chefredakteur Richard Meng sprach mit Bude über die tiefe Krise des deutschen Wirtschaftsmodells und über das emotionale Politik-Erleben in Zeiten der Koalition aus Union und SPD.

    Von Richard Meng | Ausgabe 4/2026
  • Ein Gespräch mit Christina Morina über rote Linien und die Anpassung an die Mächtigen »Ich wünsche mir Respekt für das Recht, so wie es gilt«

    Die Historikerin Christina Morina hat zuletzt ein Jahr lang in New York gelehrt und geforscht und dort die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus aus dem Alltag heraus verfolgt. Mit ihr sprach NG/FH-Chefredakteur Richard Meng über die Verschiebung der Maßstäbe nach rechts vor dem Hintergrund ihrer US-Erfahrungen, über unterschiedliche deutsche Schmerzgrenzen – und über die Schwierigkeit, zugleich die politische Mitte zu stärken und selbst mit klaren Positionen erkennbar zu sein.

    Von Richard Meng | Ausgabe 10/2025
  • Ein Gespräch mit dem Juso-Vorsitzenden Philipp Türmer über den Mangel an Visionen und den Sinn der SPD »Der Generationenkonflikt wird überbetont«

    Sind Jugendverbände vor allem oder gar ausschließlich Lobbyisten der Jugend? Nein, sagt der Vorsitzende der Jungsozialisten, Philipp Türmer, im Interview mit NG/FH-Chefredakteur Richard Meng. Es gebe da eine größere Frage. Eine, in der sich nicht zuletzt die Sehnsucht aller Generationen nach Gemeinschaft und Solidarität spiegelt.

    Von Richard Meng | Ausgabe 7/8/2025
  • Ein Gespräch mit Andreas Voßkuhle darüber, wie die Handlungsfähigkeit des Staates verbessert werden kann»Da kann sich jetzt etwas ändern«

    Die Distanz zum Staat ist gewachsen. Das hat mit der Erfahrung mangelnder Aufgabenerfüllung bei gleichzeitig vielen Regulierungen und mit langen Wartezeiten im Behördenalltag zu tun. Die Initiative für einen handlungsfähigen Staat hat im Juli nun 35 Vorschläge für Staatsreformen vorgelegt. Mit einem ihrer Initiatoren, dem früheren Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle, sprach NG/FH-Chefredakteur Richard Meng über die Hoffnung auf eine neue Generation, über Reformblockaden durch Konfliktscheu in Politik und Verwaltung – und über den Denkfehler derer, die auf autoritäre Alternativen setzen.

    Von Richard Meng | Ausgabe 9/2025
  • Gespräch mit dem Soziologen Steffen Mau über die Basis des Populismus und Perspektiven der Demokratie»Die Gesellschaft muss sich politisieren«

    In den offenen Demokratien prägen tiefreichende Erschütterungen die Stimmung. Was kommt da auf uns zu – und welche Gegenstrategie kann es geben? NG/FH-Chefredakteur Richard Meng sprach mit dem Soziologen Steffen Mau über den Zustand der Gesellschaft, die neue Ästhetik des Politischen und den nächsten Bundestagswahlkampf.

    Ausgabe 11/2024
  • Gespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Helge Lindh über Kultur und Kulturpolitik Mehr Kulturpolitik für Demokratie

    Vor rund 25 Jahren erhielt die Kulturpolitik des Bundes mit einem Kulturstaatsminister im Kanzleramt sowie dem Bundestagsausschuss für Kultur und Medien einen neuen Stellenwert. Seitdem spielt die Bundesebene in der Kulturpolitik eine größere und selbstbewusstere Rolle – aber was verändert sie tatsächlich, was will sie bewegen? Klaus-Jürgen Scherer sprach mit Helge Lindh, dem Sprecher der Arbeitsgruppen »Kultur und Medien« und »Demokratie« der SPD-Bundestagsfraktion, über die Herausforderungen der Kulturpolitik in Zeiten rechter Wahlerfolge.

    Ausgabe 9/2024
  • Ein Gespräch mit Verena Bentele über ihren Leistungsbegriff, eine deutsche Olympiabewerbung und die Rolle des Sports in der Gesellschaft»Wir müssen den Sport selbst ins Zentrum rücken«

    Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, war über viele Jahre als Athletin erfolgreich im Behindertensport. Heute steht sie für einen Sport, der sich nicht auf Rekordjagd reduziert und sich neu in die Gesellschaft hinein öffnet. Mit ihr sprach NG/FH-Chefredakteur Richard Meng über Gemeinsames und Trennendes in der Welt des Sports – und über die neuen Herausforderungen für die Sportpolitik, die sich daraus ergeben.

    Von Richard Meng | Ausgabe 6/2024
  • Ein Gespräch mit Martin Schulz über die Idee Europa und die zentrale Aufgabe für das neue Europaparlament»Die Impulse müssen auch aus Brüssel kommen«

    Die Europawahl steht bevor – und es droht in vielen Ländern ein Bedeutungsgewinn rechter und rechtsextremer Kräfte, die einen Anti-Europa-Wahlkampf führen. Über die Antwort der Proeuropäer sprach NG/FH-Chefredakteur Richard Meng mit dem früheren Präsidenten des Europaparlaments und jetzigen Vorsitzenden der Friedrich-Ebert-Stiftung, Martin Schulz.

    Von Martin Schulz/ Richard Meng | Ausgabe 5/2024
  • Ein Gespräch mit Wolfgang Thierse über die Stimmung im Osten und darüber, was der Westen nicht versteht»Autoritär und solidarisch«

    Angst vor zu schnellem Wandel: Darin sieht der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse den zentralen Grund für Abwendung von demokratischen Parteien bis hin zur offenen Demokratiefeindschaft, besonders stark im Osten. NG/FH-Chefredakteur Richard Meng sprach mit ihm darüber, wie der Rechtstrend gestoppt werden und warum Demokratie nicht einfach nur die direkte Durchsetzung von Volkes Wille sein kann.

    Von Wolfgang Thierse | Ausgabe 4/2024
  • Ein Gespräch mit Jutta Allmendinger über langelebige alte Normalitäten und neue Machtfragen »Wir brauchen auch eine Männerpolitik«

    Ausgabe 3/2024
  • Ein Gespräch mit dem Internet-Theoretiker und Techkritiker Evgeny Morozov über eine Alternative jenseits des digitalen Kapitalismus »Ich würde nicht in Panik geraten«

    Künstliche Intelligenz (KI) bereitet vielen Menschen zunehmend Sorgen. Es ist noch nicht absehbar, zu welchen Veränderungen die Verbreitung von KI noch führen wird und welche Gefahren damit verbunden sind. Aleksandra Sowa sprach mit dem Internet-Theoretiker und Techkritiker Evgeny Morozov über die Bedingungen einer digitalen Infrastruktur, die den Menschen dient. Ausgerechnet KI macht ihm keine Angst – sehr wohl aber die Ideologie, die er dahinter sieht.

    Ausgabe 1/2/2024
  • Ein Gespräch mit der Friedensforscherin Claudia Baumgart-Ochse über die Perspektive einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten »Es geht nur über Wahlen«

    Seit dem barbarischen Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist dauerhafter Frieden im Nahen Osten wieder in weite Ferne gerückt, der seit Jahrzehnten ungelöste Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern aber zugleich auch auf die Tagesordnung der Weltpolitik zurückgekehrt. Ein zentraler Begriff dabei in allen Debatten: die Zwei-Staaten-Lösung. NG/FH-Chefredakteur Richard Meng sprach mit der Friedensforscherin Claudia Baumgart-Ochse über Geschichte und Gegenwart der Idee, dass Israel und ein palästinensischer Staat nebeneinander Frieden finden könnten.

    Ausgabe 1/2/2024
  • Hartmut Dorgerloh, Generalintendant der Stiftung Humboldt Forum im Gespräch Die ersten Jahre des Humboldt Forums – Zeit für eine Zwischenbilanz

    Der Kunsthistoriker und Denkmalschützer Professor Hartmut Dorgerloh ist seit 2018 Generalintendant und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. Klaus-Jürgen Scherer fragte nach, was es heute in postkolonialen Zeiten mit diesem zentralen Ort für Kultur und Wissenschaft, Austausch und Debatten, dort wo einst der Palast der Republik der DDR stand, auf sich hat.

    Von Klaus-Jürgen Scherer | Ausgabe 7+8/2023
  • Gespräch mit der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi über die Herausforderungen 2023 und die Ansatzpunkte der Gewerkschaften »Wir werden ums Tariftreuegesetz kämpfen«

    Mit Inflation und Energiekrise stehen die Gewerkschaften vor schwierigen Tarifverhandlungen. Gleichzeitig hat die Tarifbindung der Betriebe zuletzt abgenommen. NG|FH-Chefredakteur Richard Meng sprach mit der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi über die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Darüber, was der Gewerkschaftsbund von der Politik erwartet – und wie er sich in die Debatte einmischen will

    Ausgabe 1/2/2023
  • Gespräch mit René Cuperus über die Sozialdemokratie und Europa Realitätstest für das Gerechtigkeitsprogramm

    René Cuperus war als Historiker und Forscher für die Wiardi-Beckman-Stiftung tätig – einem niederländischen Thinktank, der der Partij van de Arbeid, Schwesterpartei der SPD nahesteht. Er arbeitet heute für das internationale Institut Clingendael und berät auch die Regierung in Den Haag als Mitglied des Beirats für internationale Angelegenheiten. Mit ihm sprach Klaus-Jürgen Scherer über den Fortschrittsbegriff und die Politik der europäischen Sozialdemokratie.

    Ausgabe 10/2022
  • Ein Gespräch mit der Chefin der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, Nicole Deitelhoff Wie lässt sich dieser Krieg beenden?

    Ausgabe 9/2022
  • Ein Gespräch mit SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich über die Welt der Zukunft, reale Kurswechsel und politische Moral nach der Zäsur des Ukrainekrieges »Wir müssen Kärrnerarbeit leisten«

    Seit Kriegsbeginn in der Ukraine werden viele Themen anders diskutiert als vorher – mit Auswirkungen auf die gesamte Weltpolitik. Was ist jetzt richtig, was sollte vermieden werden? NG|FH-Chefredakteur Richard Meng sprach mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden und langjährigen Außenpolitiker Rolf Mützenich über den Umgang mit dem Krieg und die künftigen großen Linien in der globalen Politik.

    Ausgabe 4/2022
  • Wie die Kultur nach der Pandemie wieder auf die Beine kommen könnte. Ein Gespräch mit Carsten Brosda. Wir müssen die Klebekraft der Couch überwinden.

    Carsten Brosda, der Hamburger Senator für Kultur und Medien, war bei der Erarbeitung des Koalitionsvertrages SPD-Verhandlungsführer, ist Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie und seit mehr als einem Jahr auch Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Er kennt aus verschiedenen Blickwinkeln die Probleme, unter denen der Kulturbetrieb in Coronazeiten leidet. Katharina Gerlach sprach mit ihm über die kulturpolitischen Akzente der neuen Ampelkoalition, die Schwierigkeiten bei der Überwindung der Pandemiefolgen und den Anspruch sozialdemokratischer Kulturpolitik.

    Ausgabe 1/2/2022
  • Ein Gespräch mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Reem Alabali-Radovan über die Erwartungen und Ziele der vielen Jüngeren im Parlament Im Zauber des Neuen

    Von Richard Meng | Ausgabe 12/2021
  • Karl Lauterbach »Wir müssen für die nächste Pandemie deutlich besser gerüstet sein«

    Der promovierte Mediziner und Epidemiologe Karl Lauterbach ist seit 2005 SPD-Bundestagsabgeordneter und Gesundheitsexperte seiner Partei. In der Coronapandemie war er medial präsent wie kaum ein zweiter Politiker. Seine Warnungen führten oft zu heftigen Gegenreaktionen, erwiesen sich aber fast immer als richtig. Wie müssen wir uns nun für die Zeit nach Corona rüsten und welche gesundheitspolitischen Akzente sollte die SPD darüber hinaus im Hinblick auf die Bundestagswahl setzen? Auf diese Fragen antwortet er im Gespräch mit Thomas Meyer.

    Ausgabe 9/2021
  • Svenja Schulze »Die ökologische Transformation muss zu einem Mitmach-Projekt für viele werden«

    In der ablaufenden Legislaturperiode hat die Bundesregierung einiges bei der ökologischen Transformation auf den Weg gebracht. Doch die amtierende Bundesumweltministerin Svenja Schulze sieht noch viel Luft nach oben. Im Gespräch mit Klaus-Jürgen Scherer spricht sie über die harten Auseinandersetzungen mit der Union in der Regierung, falsches Denken bei den Grünen und wie die »Zukunftsmission« Klima- und Umweltschutz doch noch ein Erfolg werden kann.

    Ausgabe 9/2021
  • Lehren aus dem Afghanistan-Desaster

    Bei "Afghanistan-Desaster" denken die meisten sicherlich als erstes an die Szenen am Kabuler Flughafen, wo sich Tausende Afghanen (oft vergeblich) drängten, um an Bord einer der Militärmaschinen zu gelangen. Das eigentlich Desaströse war aber womöglich die Abzugsentscheidung selbst.

    Von Herfried Münkler | Ausgabe 10/2021
  • Norbert Walter-Borjans »Es geht letztlich um das Gefühl, politisch gut aufgehoben zu sein«

    Seit Dezember 2019 ist Norbert Walter-Borjans neben Saskia Esken SPD-Parteivorsitzender. Im Gespräch mit Richard Meng geht es um Emotionen in der Politik, die politische Konkurrenz, um Strategien im Bundestagswahlkampf – und Corona.

    Ausgabe 9/2021
  • Gespräch mit Lars Klingbeil »Gerechtigkeit und ein handlungsfähiger Staat gehören zur DNA der SPD«

    Seit 2009 ist Lars Klingbeil Abgeordneter im Deutschen Bundestag, war bis 2017 netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und ist seitdem Generalsekretär und somit oberster Wahlkampfmanager seiner Partei. Im Herbst will er bei der Bundestagswahl nicht nur sein Direktmandat im niedersächsischen Heidekreis verteidigen, sondern auch die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz zu einem guten Ergebnis und zur Führung der nächsten Regierung verhelfen. Die Fragen stellte Thomas Meyer.

    Ausgabe 7/8/2021
  • Gespräch mit Jessica Rosenthal, Bundesvorsitzende der Jusos »Politik muss die Verzahnung mit der Gesellschaft stärker in den Blick nehmen«

    Seit Januar 2021 ist Jessica Rosenthal Bundesvorsitzende der Jusos. Bei der Bundestagswahl im September tritt sie für den Wahlkreis Bonn als Direktkandidatin der SPD an. Im Gespräch mit Thomas Meyer umreißt sie, worauf es den Jusos im Wahlkampf besonders ankommt.

    Ausgabe 6/2021
  • Wolfgang Thierse über falsche Radikalisierungen und verfehlte Feindbilder im Kampf um Anerkennung Es gilt die Balance zu halten

    Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a. D., langjähriger stellvertretender SPD-Vorsitzender und Mit-Herausgeber der NG|FH, hat sich ein Leben lang mit kulturellen Herausforderungen, mit Grundwerte- und Orientierungsfragen beschäftigt. Klaus-Jürgen Scherer sprach mit ihm über berechtigte und überzogene Forderungen in der identitätspolitischen Diskussion.

    Von Wolfgang Thierse | Ausgabe 3/2021
  • Susan Neiman über die identitätspolitische Diskussion in den USA Unterschiede respektieren, das Gemeinsame bewahren

    Die US-amerikanische Philosophin Susan Neiman wuchs in einer jüdischen Familie in Atlanta, Georgia auf. Sie war Professorin an der Yale University und der Universität Tel Aviv. Seit 2000 ist sie Direktorin am Einstein Forum in Potsdam. Ihre Hauptarbeitsgebiete sind Moralphilosophie, politische Philosophie und Philosophiegeschichte. Zuletzt erschien 2020 bei Hanser: »Von den Deutschen lernen. Wie Gesellschaften mit dem Bösen in ihrer Geschichte umgehen können«. Die Fragen stellte Thomas Meyer.

    Von Susan Neiman | Ausgabe 3/2021
Nach oben